Namenstag
Angelus, Godehard, Jutta
Kalenderblatt
2020 - Das Bundesverfassungsgericht beanstandet die milliardenschweren Anleihekäufe der EZB. Sie müsse dafür Begründungen liefern, ansonsten dürfe die Deutsche Bundesbank sich nicht beteiligen. Der Europäische Gerichtshof hatte das Kaufprogramm gebilligt.
2001 - Forscher bestätigen, dass in den USA erstmals Babys mit künstlich veränderten Genen (gespendetes Eizellplasma) geboren wurden.
1998 - Russland setzt als letztes der 40 Mitgliedsländer des Europarates die europäische Menschenrechtskonvention in Kraft.
1996 - Die Fusion der Länder Berlin und Brandenburg scheitert / 62,7 % der Brandenburger sind dagegen.
1990 - In Bonn treffen sich die Außenminister der USA, der UdSSR, Großbritanniens, Frankreichs, der Bundesrepublik und der DDR zur ersten Runde der «Zwei-plus-Vier-Gespräche» über die deutsche Vereinigung.
1904 - Die US-Kanalkommission ergreift Besitz vom Gelände des geplanten Panamakanals.
1842 - In der Hamburger Altstadt bricht ein Feuer aus. Der «Große Brand» vernichtet in den nächsten Tagen ein Viertel der Innenstadt. 51 Menschen sterben, 20.000 verlieren ihre Wohnung.
1762 - Während des Siebenjährigen Krieges schließt Zar Peter III. von Russland einen Frieden mit dem preußischen König Friedrich II.. Damit wechselt das Zarenreich, zuvor mit Österreich und Frankreich verbündet, auf die Seite Preußens.
1640 - Karl I. von England löst das Parlament auf, das erst am 13. April zusammengetreten war, um dem König Gelder für einen Krieg gegen die Schotten zu bewilligen.
1494 - Christoph Kolumbus entdeckt Jamaika auf seiner zweiten Amerikareise.
1389 - König Wenzel verabschiedet den Egerer Reichslandfrieden. Er soll den Konflikt zwischen dem Nürnberger Herrenbund, in dem die Territorialherren vereinigt waren, und den Mitgliedern des Schwäbischen und Rheinischen Städtebundes befrieden. Das Abkommen beendet den süddeutschen Städtekrieg zum Nachteil der Städte.
Die soziale Marktwirtschaft als Gegenmodell zum Sozialismus war ein Zwischenspiel, ein schöner Traum.
Am Ende bleiben ein paar Monopolisten, die den Ton in der Welt angeben, und die Politik wird zur Marionette.
Was fehlt, ist die Antwort der Menschen auf diese Bedrohung.
Und die kann nur ähnlich lauten, wie sie einst Karl Marx gedacht hat: in Form einer Vergesellschaftung des Reichtums.
Quelle: DLF vom 14.03.2008
Kurz zusammengefasst
Das sind die wichtigsten Thesen und Zitate
Karl Marx lebte von 1818 bis 1883. Er wurde in Trier in eine jüdischstämmige Familie geboren. Marx studierte Jura, Philosophie und Geschichte und arbeitete als Zeitungsredakteur. Er lebte längere Zeit in Paris und Brüssel. 1849 siedelte er nach London über, wo er auch starb. Zusammen mit Friedrich Engels war er auch der Autor des Kommunistischen Manifests.
2018 drehte sich alles um Karl Marx, der vor 200 Jahren am 5. Mai geboren wurde. Wer im Marx-Jahr mitreden möchte, muss sich nicht komplett durch "Das Kapital" ackern.
Hier bekommen Sie Thesen und Zitate von getAbstract kurz und praktisch aufbereitet - zum Mitreden und Angeben.
hier auf einer Zeichnung von Wladimir Dworan
"Das Kapital" ist Karl Marx`s wissenschaftliches Hauptwerk. Anders als etwa das "Kommunistische Manifest" ist es kein Aufruf zur Revolution, sondern eine äußerst umfangreiche, systematische und detailreiche Analyse und "Kritik der politischen Ökonomie", so der Untertitel.
Entsprechend lange hat Marx dafür gebraucht: 15 Jahre arbeitete er allein am ersten Band. Marx versucht in seiner komplexen Abhandlung hinter die versteckten Funktionsweisen des Kapitalismus zu kommen. Dabei nähert er sich schrittweise über die Begriffe der Ware, des Tauschwerts und des Gebrauchswerts seiner berühmt gewordenen Arbeitswertlehre: Eine Ware, so Marx, ist so viel wert, wie die darin "geronnene" Arbeitszeit.
Der Arbeiter muss, da er keine Produktionsmittel besitzt, seine Arbeitskraft verkaufen, und zwar an die Kapitalisten, die Maschinen und andere Produktionsmittel besitzen. Der Kapitalist will seine Waren nicht verkaufen, um andere Waren erwerben zu können, sondern um sein Geld zu vermehren. Das "geldheckende Geld", der kapitalistische Akkumulationsprozess steht im Zentrum der Marx`schen Kritik.
Die Auswirkungen von Marx` Werk auf die Wissenschaften sind schon kaum zu überschätzen - diejenigen auf die weitreichenden politischen Umwälzungen in großen Teilen der Welt im 20. Jahrhundert in den kommunistischen Staaten erst recht nicht.
- Grundlage des kapitalistischen Systems ist die Ware
- Jede Ware hat einen Gebrauchswert (Nützlichkeit) und einen Tauschwert (relativer Wert im Vergleich zu anderen Waren).
- Daneben lässt sich der Wert einer Ware außerdem durch die für ihre Herstellung benötigte Arbeit bzw. Arbeitszeit bemessen.
- Die Produktivkraft der Arbeit schwankt je nach dem technischen Stand, dem Rohstoffangebot, der Geschicklichkeit der Arbeiter und anderen Faktoren.
- Geld erleichtert den Warenaustausch: Als Münze kann es noch Äquivalent des Warenwertes sein, als Papiergeld ist es abstrakte Verkörperung des Tauschwertes.
- Normalerweise wird Ware gegen Geld und dieses wieder gegen Ware getauscht. Der Kapitalist jedoch tauscht Geld gegen Ware und diese wieder gegen Geld – mehr Geld.
- Dem Kapitalisten kommt es vor allem auf den Mehrwert an. Geschaffen wird dieser Mehrwert durch die Arbeitskraft der Arbeiter.
- Der Arbeiter erarbeitet einen höheren Gebrauchswert als den Tauschwert seiner Arbeitskraft: Hieraus zieht der Kapitalist den Profit – meist zum Nachteil des Arbeiters.
- Der Arbeiter muss seine Arbeitskraft verkaufen, weil er nicht im Besitz von Produktionsmitteln ist.
- Die Produktionsmittel wurden der Arbeiterklasse in historischen Klassenkämpfen immer wieder streitig gemacht.
Die Inschrift an der Wand hinter dem Monument lautet: "Proletarier aller Länder vereinigt euch". Geschrieben in vier Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch und Französisch.
- "Ein Gebrauchswert oder Gut hat also nur einen Wert, weil abstrakt menschliche Arbeit in ihm vergegenständlicht oder materialisiert ist."
- "Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches, triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, dass sie ein sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken."
- "Die Zirkulation des Geldes als Kapital ist dagegen Selbstzweck, denn die Verwertung des Wertes existiert nur innerhalb dieser stets erneuerten Bewegung. Die Bewegung des Kapitals ist daher maßlos. Als bewusster Träger dieser Bewegung wird der Geldbesitzer Kapitalist. Seine Person, oder vielmehr seine Tasche, ist der Ausgangspunkt und der Rückkehrpunkt des Geldes."
- "'G - G', geldheckendes Geld lautet die Beschreibung des Kapitals im Munde seiner ersten Dolmetscher, der Merkantilisten."
- "Die zweite wesentliche Bedingung, damit der Geldbesitzer die Arbeitskraft auf dem Markt als Ware vorfinde, ist die, dass ihr Besitzer, statt Waren verkaufen zu können, worin sich seine Arbeit vergegenständlicht hat, vielmehr seine Arbeitskraft selbst, die nur in seiner lebendigen Leiblichkeit existiert, als Ware feilbieten muss."
- "Das Produkt ist Eigentum des Kapitalisten, nicht des unmittelbaren Produzenten, des Arbeiters."
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