Willkommen in Sachsen, am 21.02.2026
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21. Februar
Namenstag
Felix, Gennan, Germanus, Peter, Petrus,

Kalenderblatt

2019 - Der Bundestag reformiert Paragraf 219a: Ärzte dürfen nun angeben, dass sie Abtreibungen vornehmen / komplette Aufhebung geplant.


2018 - Der investigative Journalist Jan Kuciak und seine Verlobte werden im Dorf Velka Maca in der westlichen Slowakei erschossen. Der 27-Jährige hatte Geschäftsbeziehungen der organisierten Kriminalität zu Regierungskreisen aufgedeckt. Ministerpräsident, Kultus- und Innenminister treten zurück.


2014 - Island zieht den 2010 eingereich­ten Antrag auf EU-Mitgliedschaft zurück.


2013 - Der Bundestag verabschiedet ein neues Wahlrecht für Bundestagswahlen. Künftig gibt es bei Überhangmandaten für eine Partei automatisch Ausgleichssitze für die anderen Parteien.


2003 - Neue Richtung für Bundeswehr: Nicht Landes­vertei­digung, sondern Krisen­bewältigung im Ausland hat künftig Priorität.


1916 - Die bis zum 18. Dezember dauernde Schlacht um Verdun im Ersten Weltkrieg beginnt mit dem Angriff der 5. Armee auf französische Stellungen. Die deutsche Seite setzt beim Angriff erstmals zwölf Fesselballone koordiniert ein. Die Feldluftschiffer liefern Informationen zur Gefechtsfeldaufklärung.


1849 - Die Armee der Sihks verliert die Schlacht von Gurjat (heute Pakistan) gegen britisch-indische Truppen. Die Niederlage führt zur Annexion des Punjab durch die Briten.


1848 - Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlichen im Auftrag des Bundes der Kommunisten das Manifest der Kommunistischen Partei, in dem sie bereits weite Teile der später als Marxismus bezeichneten Gesellschaftstheorie entwickeln.


1808 - Russische Truppen überschreiten ohne vorherige Kriegserklärung im heutigen Finnland die schwedische Grenze. Zar Alexander I. erfüllt mit dem Kriegsbeginn eine mit Napoleon Bonaparte im Frieden von Tilsit getroffene Übereinkunft. Ein Angriff war für den Fall geplant, dass der schwedische König Gustav IV. Adolf am Bündnis mit Großbritannien festhalte, was er tat.


1519 - Die Räte der Stadt Regensburg geben die Ausschaffung (Vertreibung) aller Juden bekannt. Das jüdische Viertel wird zerstört.


1431 - In Rouen beginnt der Prozess gegen Jeanne d'Arc, die "Jungfrau von Orleans". Ihr werden Irrlehren und Ketzerei vorgeworfen.


Handwerker aus Sachsen-Anhalt verlangen Ende der Russland-Sanktionen
In einem Brief an Olaf Scholz fordert ein ostdeutscher Handwerksverband das Ende aller Russland-Sanktionen. "Die breite Mehrheit ist nicht gewillt, für die Ukraine ihren schwer erarbeiteten Lebensstandard zu opfern." Quelle: Spiegel vom 19.08.2022)

Wegen Preisexplosion: Vogtländer schicken Wut-Brief an Habeck:
Im Brief heißt es dazu: "Konkret haben wir den Eindruck, dass aus der emotionalen Empörung über den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine politische Entscheidungen resultieren, deren Auswirkungen gravierende Folgen für die Bevölkerung in unserem Land haben werden (...)" Quelle: Tag24 vom 01.08.2022)

Bürgermeister sprechen sich für Nutzung von Nord Stream 2 aus. Quelle: Brief an die Bundesregierung (welt.de vom 28.07.2022)

Eine starke Wirtschaftsleistung ist die Grundlage für Deutschland, überhaupt reagieren zu können, egal in welcher Dimension. (...) Wir helfen der Ukraine nicht, wenn wir uns selbst schwächen. Genau das würde aber passieren bei einem sofortigen Energie-Stopp. Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius

"Ich möchte dazu ermutigen, auch zukünftig die Welt immer auch mit den Augen des Anderen zu sehen, also auch die manchmal unbequemen und gegensätzlichen Perspektiven des Gegenüber wahrzunehmen, sich für den Ausgleich der Interessen einzusetzen". Angela Merkel. Großer Zapfenstreich 02.12.2021

Alarmstufe Gas gilt

Erst im Mai 2022 billigte der Bundestag eine Änderung des Energiesicherheitsgesetzes (EnSiG), das den Energielieferanten erlaubt, im Fall einer ausgerufenen Alarmstufe die Preise direkt an die Verbraucher weiterzugeben.

Dabei ist es völlig egal, ob Kundinnen und Kunden eine Preisgarantie unterschrieben haben. Die Unternehmen können die Preise anheben - und Betroffene können nichts dagegen tun.

Zu den Artikeln aus Focus und Tagesspiegel

Anderer Blick der Woche


Unternehmer "Das muss aufhören!": Carsten Maschmeyer springt für Arbeitnehmer in die Bresche

Carsten Maschmeyer hat sich in die Diskussion rund um "Lifestyle-Teilzeit" und hohen Lohnnebenkosten eingeschaltet.
© Getty Images / Andreas Rentz

13.02.2026 von SWYRL

"Excel-Tabellen alleine entwickeln nichts": Carsten Maschmeyer hat bei Instagram ein Plädoyer für den Wert von Mitarbeitenden gelegt. Menschen lediglich als Kostenfaktor zu betrachten, "schadet uns", ist der Unternehmer überzeugt.

"Lifestyle-Teilzeit", hoher Krankenstand und fehlender Arbeitseifer: Das Arbeitsethos der Deutschen ist derzeit in aller Munde. Nun hat sich auch Carsten Maschmeyer in die Debatte eingeschaltet - mit durchaus überraschenden Worten. Auf Instagram schrieb der Unternehmer, zu hohe Personalkosten, Stellenabbau zur Kostensenkung und der Vorwurf, die Deutschen würden zu wenig arbeiten, seien permanent im Gespräch. "Solche Sätze hören wir seit Monaten von CEOs und Politikern", so Maschmeyer. "Das muss aufhören. Es schadet uns."

Der 66-Jährige zeigte sich überzeugt: "Niemand wird 110 Prozent geben, wenn Arbeitnehmer immer nur als Kostenfaktor gesehen werden, die noch dazu zu wenig arbeiten und irgendwie stören." Stattdessen müsse der Fokus auf den Personalnutzen gelenkt werden, forderte Maschmeyer: "Nicht trotz, sondern wegen ihrer Mitarbeiter verdienen Unternehmen Geld."

"Wenn die Mitarbeiter euch nur stören, dann probiert's doch mal ohne"

Innovationen würden wegen der Kreativität und Motivation der Mitarbeiter entstehen, argumentierte Carsten Maschmeyer: "Excel-Tabellen alleine entwickeln nichts. Sonst wären die erfolgreichsten Unternehmen Ein-Mann-Betriebe." An die permanenten Kritiker an der deutschen Arbeitsmoral hatte der bekannte Investor aus der TV-Show "Die Höhle der Löwen" einen Rat parat: "Im Ernst: Wenn die Mitarbeiter euch nur stören, dann probiert's doch mal ohne."

Sich in langen Diskussionen über Lohnnebenkosten zu verstricken, berge ein "Produktivitätsproblem" in sich, befürchtete Carsten Maschmeyer: "Wer von Menschen immer nur als Belastung und Kostenblock spricht, nie aber als Mehrwert, soll sich nicht wundern, wenn Motivation und Leistung sinken."


Quelle: swyrl.tv


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