Willkommen in Sachsen, am 14.05.2026
IP
14. Mai
Namenstag
Bonifatius, Christian

Kalenderblatt

12. bis 15. Mai: - Die vier Eisheiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und kalte Sophie. Sie können noch einmal Frost in den Wonnemonat bringen. Erst nach den Eisheiligen wird vielerorts im Garten gepflanzt und das Vieh auf die Weide gebracht.


Christi Himmelfahrt: - Das Fest entstand im 4. Jahrhundert und wird 40 Tage nach Ostern in Erinnerung an die Auffahrt und Erhöhung Christi zur Teilnahme an der Macht Gottes gefeiert.


2018 - Die USA eröffnen ihre nach Jerusalem verlegte Botschaft. Bei Protesten von Zehn­tausenden Palästinensern an der Grenze zum Gazastreifen erschießen israelische Soldaten mehr als 50 Demonstranten.


2011 - Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, wird wegen Sexvorwürfen in New York festgenommen. Unmittelbar vor seinem Abflug nach Europa wird der Franzose aus einem Flugzeug geholt. Strauss-Kahn soll eine Hotelangestellte nackt angegriffen haben. Nach Medienberichten stellte ein New Yorker Richter das Strafverfahren im August 2011 auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein. Die Anklagebehörde hatte danach erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Hauptzeugin.


1993 - Auf einem gemeinsamen Parteitag der Grünen und der ehemaligen DDR-Protestbewegung Bündnis 90 in Leipzig tritt der Assoziationsvertrag in Kraft, der die Parteien zu «Bündnis 90/Die Grünen» vereint.


1991 - Der Bundestag beschließt die Einführung einer Ergänzungsabgabe von 7,5 Prozent auf die monatliche Lohn-, Einkommen- und Körperschaftsteuerschuld ab 1. Juli 1991. Damit sollte vor allem der Aufbau Ost finanziert werden. Zunächst für ein Jahr befristet wird der Solidaritätszuschlag 1995 wieder eingeführt, es gibt ihn bis heute. 2021 wurden die Freigrenzen deutlich angehoben, um Einkommen zu entlasten.


1955 - Die osteuropäischen Staaten und die DDR gründen in Warschau den Warschauer Pakt als politisches und militärisches Gegenstück zur NATO.


1953 - Das SED-Zentralkomitee der DDR ver­kündet eine Erhöhung der Arbeitsnormen um 10 %.


1948 - In Tel Aviv proklamiert der spätere israelische Minister­präsident und Vertei­digungs­minister David Ben-Gurion den Staat Israel.


1919 - Die wegen Mordes an Liebknecht uns Luxemburg angeklagten Offiziere werden zumeist freigesprochen bzw. zu geringen Strafen verurteilt.


1909 - Der Deutsche Reichstag nimmt das Reichsbankgesetz an. Banknoten (Geld­scheine) werden damit, zusätzlich zu Münzen, als gesetzliche Zahlungsmittel anerkannt.


1897 - Guglielmo Marconi baut erste drahtlose Nachrichtenverbindung auf.


Christi Himmelfahrt

Himmelfahrt von Jesus Christus

Christi Himmelfahrt wird 40 Tage nach dem Ostersonntag, also immer an einem Donnerstag, begangen. Diese 40 Tage gehen zurück auf das Zeugnis des Lukas: Den Aposteln erwies er sich nach seinem Leiden auch durch viele Beweise als lebendig, indem er ihnen während vierzig Tagen erschien und über das Reich Gottes redete. (Apostelgeschichte 1, 3). Sowohl das Lukas-Evangelium als auch die Apostelgeschichte berichtet, wie Jesus, nachdem er am Ostertag von den Toten auferstanden war und immer wieder mit seinen Jüngern gesprochen hatte, vor ihren Augen emporgehoben, von einer Wolke aufgenommen und ihren Blicken entzogen wurde (Lukasevangelium 24, 51; Apostelgeschichte 1, 9). Himmelfahrt meint jenseits aller naiv-gegenständlichen Vorstellungen den endgültigen Eintritt der menschlichen Natur Jesu in die göttliche Herrlichkeit.

Brauchtum an Christi Himmelfahrt

Nach altem Brauch sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt Bitttage, die im 4. Jahrhundert in der römischen Kirche eingeführt wurden und sich dann allmählich ausbreiteten. Papst Gregor der Große hat die Prozessionen um 600 dann weiter ausgestaltet. Im Zuge der Liturgiereform 1969 wurden diese Bittprozessionen in der katholischen Kirche abgeschafft.

Die liturgische Farbe zu diesem Hochfest ist das österliche Weiß als die Farbe des Lichtes.

Ein neuerer Brauch an Christi Himmelfahrt ist in Deutschland die Feier des so genannten Vatertages oder auch Männertages. Dieser Volksbrauch hat seine Wurzeln ebenfalls in dem christlichen Feiertag, denn seit vielen Jahrhunderten waren am Himmelfahrtstag auch Flurumgänge und -umritte üblich. Deren Ursprung liegt in der Imitation des Gangs der elf Jünger zum Ölberg zum Zweck ihrer Aussendung bzw. in einer von Papst Leo III. eingeführten Bittprozession (9. Jahrhundert).

und das ist der Grund, warum es auch Männer- oder Vatertag heißt

Klar, dass Jesus nach der Auferstehung nicht ewig weiterlebte, weiß ja jedes Kind. Andernfalls wäre er ja noch unter uns. Wie genau das abgelaufen ist mit der Himmelfahrt, das erklärt katholisch.de knapp und kindgerecht in diesem Video und als Text: klick hier

Vielen ist dieser Tag vor allem als Vatertag bekannt. Männer ziehen durch Kneipen oder treffen sich zu Radtouren. Dass Christi Himmelfahrt aber seit den 30er Jahren in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag ist, liegt an einem christlichen Fest. hier zum nachlesen

Geschenk vom Kind zum Vatertag
Vatertag: Wo liegt der Ursprung des Herrentags? Der Himmelfahrtstag ist auch als Vatertag bekannt. Männer ziehen dann in Gruppen los, unternehmen Wanderungen oder eine Bootstour. Meist ist dabei reichlich Alkohol im Spiel. Doch wo liegt der Ursprung dieser Tradition, die an einem eigentlich besinnlichen Feiertag begangen wird? Männerpartie: Eine Gruppe junger Männer feiert den Vatertag mit einem mit Bier gefüllten Bollerwagen.
(Quelle: Peter Steffen/dpa)

Zum Vatertag gehören für viele Männer feucht-fröhliche Bräuche - oft mit Bierfass und Leiterwagen im Grünen. Ob die teilnehmenden Männer dabei wirklich Väter sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle. In Deutschland wird der Vatertag traditionell an Christi Himmelfahrt gefeiert. Damit findet er immer an einem Feiertag und 39 Tage nach dem Ostersonntag beziehungsweise 40 Tage nach Ostern statt. Der Vatertag ist damit immer an einem Donnerstag. Menschen in Ostdeutschland bezeichnen den Tag auch als "Herrentag" oder "Männertag".

Ein möglicher Ursprung: Umzüge am Himmelfahrtstag

Der Ursprung des Vatertags lässt sich nicht ganz genau bestimmen. Vermutet wird, dass sich verschiedene Traditionen miteinander vermischt haben. So geht man davon aus, dass die feucht-fröhlichen "Herrenpartien" eine Verbindung zu den Riten des christlichen Feiertags der Kirche haben. Seit dem 4. Jahrhundert feiern Christen an Himmelfahrt die "Aufhebung" Jesu in den Himmel, die Rückkehr des Gottessohnes zum Vater. Später zogen die Gläubigen an diesem Tag bei den sogenannten Flurumgängen um die Felder und baten um eine gute Ernte. Dass schon damals ordentlich gezecht wurde, belegen Zeugnisse aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Im 19. Jahrhundert soll der christliche Ursprung zunehmend in den Hintergrund gerückt sein. Die ersten "Herrentouren" aufs Land kamen in Mode, Frauen waren schon damals nicht dabei. Aus dem Berliner Raum ist bekannt, dass dort Gruppen aus überwiegend alleinstehenden Männern - davon gab es um 1900 viele in Berlin - jedes Jahr wieder Ausflüge am Himmelfahrtstag unternahmen. Als schöner Frühlingstag, der noch dazu ab 1934 arbeitsfrei war, war Himmelfahrt ein willkommener Anlass für Ausflüge und meist auch für heftigen Alkoholgenuss. Auch zu DDR-Zeiten lebte die Tradition des "Herrentags" in und um Berlin fort, wenngleich Christi Himmelfahrt als Feiertag in der DDR 1967 abgeschafft wurde.

Den "Father's Day" in den USA hat eine Frau erfunden

Vatertag: Kanuten fahren auf der Ilmenau Richtung Lüneburg.
(Quelle: Philipp Schulze/dpa)

In den USA geht der "Father's Day" auf eine Frau zurück: auf Sonora Louise Smart Dodd aus der kleinen Stadt Spokane im US-Bundesstaat Washington. Ihr Vater hatte nach dem Tod seiner Ehefrau sechs Kinder allein großgezogen. Um ihn zu ehren und vom gerade erst eingeführten Muttertag inspiriert, konnte Dodd zunächst die örtlichen Behörden überzeugen, am dritten Sonntag im Juni künftig auch der Väter zu gedenken - zum ersten Mal 1910. Sechs Jahre später feierte Präsident Woodrow Wilson den Vatertag im Weißen Haus, doch erst 1972 erklärte ihn Präsident Richard Nixon zum offiziellen Feiertag. In den USA findet der "Father's Day" am dritten Sonntag im Juni statt.

In anderen Ländern wird der Vatertag wiederum an einem anderen Termin im Jahr begangen. In Frankreich oder den Niederlanden zum Beispiel bekommt Papa am dritten Sonntag im Juni Geschenke oder das Frühstück ans Bett. In Neuseeland oder Australien hingegen fällt der Vatertag - ein Fest für die ganze Familie - stets auf den ersten Sonntag im September. In Italien wird nach römisch-katholischer Tradition am Josefstag gefeiert, "Festa di San Giuseppe" ist am 19. März. Der Tag geht auf den Ziehvater Jesu und Ehemann der heiligen Mutter Maria zurück.

Vatertag als Familienfest

Heutzutage wird der Männertag auch vermehrt dazu genutzt, mit der ganzen Familie einen Ausflug zu machen. Vor allem "wirkliche" Väter, die ihre wilde Phase hinter sich haben, freuen sich dann darüber, den freien Himmelfahrtstag mit der Partnerin und den Kindern verbringen zu können.


Quelle: t-online

Vater werden ist nicht schwer

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.
Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.

Selbst der Lasterhafte zeigt,
dass er gar nicht abgeneigt;
nur er will mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.

Dieserhalb besonders scheut
er die fromme Geistlichkeit,
denn ihm sagt ein stilles Grauen:
das sind Leute, welche trauen.
(Wilhelm Busch, 1832-1908)


Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Auch Männer können ihre Tage haben - zum Glück nur ein Mal im Jahr.

Vater werden ist nicht schwer, außer Mama will nicht mehr.


Quelle: t-online


Finden Sie weitere Artikel zu Politik

Artikel und Beiträge, die seit 02. Mai aktualisiert oder neu eingestellt wurden:23 wissenswerte Artikel aus Politik zu den Kategorien:
mehr zu Corona lesen Sie hier Ereignisse die man noch nach Jahren nicht vergessen sollte: Erinnerung

© infos-sachsen / letzte Änderung: - 09.08.2025 - 18:17