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16. Februar
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2022 - Der Europäische Gerichtshof bestätigt eine neue Regelung zur Ahndung von Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit in EU-Ländern und weist Klagen aus Ungarn und Polen ab. Beiden Staaten droht die Kürzung von Milliardenzahlungen aus dem EU-Haushalt.


2016 - In Prag wird eine 200 Jahre lang verschollene Kantate von Mozart und Salieri uraufgeführt.


2005 - Das 1997 beschlossene Kyoto-Protokoll, in dem sich die Unterzeichner­staaten zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen verpflichten, tritt in Kraft.


2000 - Nach einem monatelangen quälenden Aufklärungsprozess im CDU-Spendenskandal kündigt der CDU-Vorsitzende und Fraktionschef Wolfgang Schäuble den Rückzug von seinen Führungsämtern an.


1987 - Flick-Affäre: Keine Verurteilung wegen Bestechlichkeit im Parteispendenprozess. Stattdessen Bewährungs- und Geldstrafen wegen Steuerhinterziehung bzw. Beihilfe dazu.


1959 - Nach dem Sturz des kubanischen Diktators Fulgencio Batista wird Fidel Castro als Ministerpräsident vereidigt.


1940 - Das deutsche Versorgungsschiff Altmark wird mit 303 gefangenen alliierten Ma­tro­sen an Bord vom britischen Zerstörer HMS Cossack in Hoheitsgewässern des im 2. Weltkrieg neutralen Norwegen ange­griffen und geentert. Der sogenannte Altmark-Zwischen­fall stellt einen weiteren Grund für das Unternehmen Weserübung dar, die Beset­zung Norwegens durch die deutsche Wehrmacht.


1925 - Der seit dem Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 geltende Ausnahmezustand in Bayern wird aufgehoben. Das macht den Weg für die Neugründung der NSDAP frei.


1923 - Die Botschafterkonferenz der alliierten Staaten stimmt der Übergabe des bisher deutschen Memelgebiets an Litauen zu.


1918 - Litauens Lietuvos Taryba erklärt seine Unabhängigkeit sowohl von Deutschland als auch von Russland.


1904 - Nach 2 Jahren im Packeis wird das britische Forschungsschiff "Discovery" mit der Besatzung gerettet.


Rosenmontag

- dürfen sich Christen seit jeher über Sünden lustig machen

Der Rosenmontag ist der größte Tag für Karnevalfans. An diesem Montag vor Aschermittwoch ist fast jeder Unsinn erlaubt, der niemandem schadet und sonst Tabu oder sogar verboten ist. In strengeren Zeiten war dieser Tag für sehr viele Christen von größter Bedeutung.

Denn nur am Rosenmontag erlaubte ihnen die Kirche, sich über Sünden lustig zu machen, es mit manchen Geboten nicht so genau zu nehmen, zu lästern und einmal richtig über die Stränge zu schlagen.

Zum ersten Mal fand das große Spektakel samt Rosenmontagsumzug 1823 in Köln statt. Das ist bis heute zwei Tage vor der christlichen Fastenzeit die Hochburg der Narren.

Rosenmontag ist im Rheinland und in Rheinhessen der Höhepunkt der "tollen Tage". In Köln, Düsseldorf, Mainz und vielen anderen Städten finden dann Karnevalsumzüge mit Millionen Zuschauern statt.

Rosenmontagsumzug in Köln: Hunderttausende bunt kostümierte und gut gelaunte Närrinnen und Narren feiern Karneval. (Quelle: epd/imago images)

Ist Rosenmontag ein Feiertag?

Dennoch ist der Rosenmontag in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag. Dort, wo die Tradition verbreitet ist, ruht aber trotzdem in vielen Betrieben und öffentlichen Einrichtungen die Arbeit. In den Karnevalshochburgen bleiben dann viele Geschäfte geschlossen und Karnevalisten nehmen sich oft einen Tag Urlaub.

Wann der Rosenmontag stattfindet

Weil sich der Termin für Rosenmontag nach Ostern richtet, fällt er nicht jedes Jahr auf das gleiche Datum. Der närrische Tag liegt zwei Tage vor Aschermittwoch und 48 Tage vor Ostersonntag.

Rosenmontag: Wann entstand die Tradition?

Der erste organisierte Karnevalszug in Deutschland fand im Jahr 1823 in Köln statt. Der erste Düsseldorfer Karnevalsumzug startete am Rosenmontag im Jahr 1825. Der anfangs noch als Maskenzug titulierte offizielle Faschingsumzug in Mainz fand im Jahr 1838 statt, natürlich auch an einem Montag.

Fasching, Karneval, Fastnacht: Wo die fünfte Jahreszeit in Deutschland eigentlich herkommt und was es mit den Ausrufen auf sich hat, erfahren Sie im Video.
(Quelle: RP-online)
Woher kommt der Begriff "Rosenmontag"?

Rosenmontagsumzug in Köln: Hunderttausende bunt kostümierte und gut gelaunte Närrinnen und Narren feiern Karneval.
(Quelle: epd/imago-images-bilder)

Woher der Begriff "Rosenmontag" stammt, ist nicht abschließend geklärt. Eine Möglichkeit: 1822 gründete sich in Köln ein Festkomitee, dessen Hauptversammlung einmal jährlich am Montag nach dem vierten Fastensonntag stattfand. Möglicherweise in Anlehnung an diesen Rosensonntag nannten die Karnevalisten ihren Umzug "Rosenmontagsumzug".

Eine andere Legende erklärt den Namen des Tages mit dem vorangehenden Tag, welcher in der römisch-katholischen Kirche auch als Rosensonntag bekannt war. Im 11. bis 19. Jahrhundert überreichte an diesem Tag der Papst angeblich traditionell eine goldene Rose an eine bedeutende Persönlichkeit - als Auszeichnung für ihr Engagement.

Die Garden und die Fastnachtsvereine mit Präsidium und Orden als Parodie auf das Vereinswesen sind noch gar nicht so alt. Der organisierte Karneval etablierte sich erst im 19. Jahrhundert, als sich die demokratischen Kräfte im Aufbruch befanden und sich in den Städten ein Bürgertum formierte. Wer dann in die Bütt stieg, sollte mit einem eigenen Hochruf geehrt werden - so entstanden wiederum die närrischen Rufe. "Alaaf" und "Helau" kennt jeder vom Rosenmontag - dem gefühlten Feiertag der Narren. (AZ, dpa)

Ein weiterer Erklärungsansatz: Das deutsche Wörterbuch enthält den Eintrag "rasender Montag", wobei "rasen" in der kölschen Sprache zu "rosen" wird und "herumtollen" bedeutet.


Quellen: religion entdecken / t-online / augsburger allgemeine


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