Willkommen in Sachsen, am 20.02.2026
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20. Februar
Namenstag
Falko, Korona, Pierre,

Kalenderblatt

2009 - Auf dem Eis der Antarktis wird die deutsche Forschungsstation Neumayer III eröffnet.


1994 - Die Schweizer sprechen sich in einer Volksabstimmung für die zwangsweise Verlagerung des Gütertransitverkehrs von der Straße auf die Schiene aus.


1988 - An diesem Datum wurde eine Abstimmung verwirklicht, ob sich Berg Karabach von Aserbaidschan trennt und Armenien anschließt. Diese Abstimmung löste den Krieg in Berg-Karabach aus.


1967 - Die DDR-Volkskammer beschließt die Einführung einer eigenen DDR-Staatsbürgerschaft. Bis dahin galt nach der DDR-Verfassung von 1949: »Es gibt nur eine deutsche Staatsbürgerschaft.«


1946 - Eine Kohlenstaubexplosion tötet auf der Zeche Grimberg im westfälischen Bergkamen 408 Menschen. Nur 64 Kumpel werden lebend geborgen.


1928 - Die Reichsbahn setzt erstmals elektrische Schnellzüge ein. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern.


1926 - In Berlin wird die erste Grüne Woche eröffnet. 50.000 Besucherinnen und Besucher kommen bis zum 28. Februar zur Agrarschau am Kaiserdamm.


1890 - Die Sozialdemokraten werden bei den Reichstagswahlen mit 19,8 Prozent der Stimmen erstmals stärkste Partei.


1811 - Staatsbankrott in Österreich: Papiergeld wird im Verhältnis 5:1 umgetauscht.


1810 - Der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer wird in Mantua auf Befehl Napoleons hingerichtet. Er führte 1809 die Tiroler Truppen im Kampf gegen die Bayern und Franzosen.


Handwerker aus Sachsen-Anhalt verlangen Ende der Russland-Sanktionen
In einem Brief an Olaf Scholz fordert ein ostdeutscher Handwerksverband das Ende aller Russland-Sanktionen. "Die breite Mehrheit ist nicht gewillt, für die Ukraine ihren schwer erarbeiteten Lebensstandard zu opfern." Quelle: Spiegel vom 19.08.2022)

Wegen Preisexplosion: Vogtländer schicken Wut-Brief an Habeck:
Im Brief heißt es dazu: "Konkret haben wir den Eindruck, dass aus der emotionalen Empörung über den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine politische Entscheidungen resultieren, deren Auswirkungen gravierende Folgen für die Bevölkerung in unserem Land haben werden (...)" Quelle: Tag24 vom 01.08.2022)

Bürgermeister sprechen sich für Nutzung von Nord Stream 2 aus. Quelle: Brief an die Bundesregierung (welt.de vom 28.07.2022)

Eine starke Wirtschaftsleistung ist die Grundlage für Deutschland, überhaupt reagieren zu können, egal in welcher Dimension. (...) Wir helfen der Ukraine nicht, wenn wir uns selbst schwächen. Genau das würde aber passieren bei einem sofortigen Energie-Stopp. Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius

"Ich möchte dazu ermutigen, auch zukünftig die Welt immer auch mit den Augen des Anderen zu sehen, also auch die manchmal unbequemen und gegensätzlichen Perspektiven des Gegenüber wahrzunehmen, sich für den Ausgleich der Interessen einzusetzen". Angela Merkel. Großer Zapfenstreich 02.12.2021

Alarmstufe Gas gilt

Erst im Mai 2022 billigte der Bundestag eine Änderung des Energiesicherheitsgesetzes (EnSiG), das den Energielieferanten erlaubt, im Fall einer ausgerufenen Alarmstufe die Preise direkt an die Verbraucher weiterzugeben.

Dabei ist es völlig egal, ob Kundinnen und Kunden eine Preisgarantie unterschrieben haben. Die Unternehmen können die Preise anheben - und Betroffene können nichts dagegen tun.

Zu den Artikeln aus Focus und Tagesspiegel

Anderer Blick der Woche


Unternehmer "Das muss aufhören!": Carsten Maschmeyer springt für Arbeitnehmer in die Bresche

Carsten Maschmeyer hat sich in die Diskussion rund um "Lifestyle-Teilzeit" und hohen Lohnnebenkosten eingeschaltet.
© Getty Images / Andreas Rentz

13.02.2026 von SWYRL

"Excel-Tabellen alleine entwickeln nichts": Carsten Maschmeyer hat bei Instagram ein Plädoyer für den Wert von Mitarbeitenden gelegt. Menschen lediglich als Kostenfaktor zu betrachten, "schadet uns", ist der Unternehmer überzeugt.

"Lifestyle-Teilzeit", hoher Krankenstand und fehlender Arbeitseifer: Das Arbeitsethos der Deutschen ist derzeit in aller Munde. Nun hat sich auch Carsten Maschmeyer in die Debatte eingeschaltet - mit durchaus überraschenden Worten. Auf Instagram schrieb der Unternehmer, zu hohe Personalkosten, Stellenabbau zur Kostensenkung und der Vorwurf, die Deutschen würden zu wenig arbeiten, seien permanent im Gespräch. "Solche Sätze hören wir seit Monaten von CEOs und Politikern", so Maschmeyer. "Das muss aufhören. Es schadet uns."

Der 66-Jährige zeigte sich überzeugt: "Niemand wird 110 Prozent geben, wenn Arbeitnehmer immer nur als Kostenfaktor gesehen werden, die noch dazu zu wenig arbeiten und irgendwie stören." Stattdessen müsse der Fokus auf den Personalnutzen gelenkt werden, forderte Maschmeyer: "Nicht trotz, sondern wegen ihrer Mitarbeiter verdienen Unternehmen Geld."

"Wenn die Mitarbeiter euch nur stören, dann probiert's doch mal ohne"

Innovationen würden wegen der Kreativität und Motivation der Mitarbeiter entstehen, argumentierte Carsten Maschmeyer: "Excel-Tabellen alleine entwickeln nichts. Sonst wären die erfolgreichsten Unternehmen Ein-Mann-Betriebe." An die permanenten Kritiker an der deutschen Arbeitsmoral hatte der bekannte Investor aus der TV-Show "Die Höhle der Löwen" einen Rat parat: "Im Ernst: Wenn die Mitarbeiter euch nur stören, dann probiert's doch mal ohne."

Sich in langen Diskussionen über Lohnnebenkosten zu verstricken, berge ein "Produktivitätsproblem" in sich, befürchtete Carsten Maschmeyer: "Wer von Menschen immer nur als Belastung und Kostenblock spricht, nie aber als Mehrwert, soll sich nicht wundern, wenn Motivation und Leistung sinken."


Quelle: swyrl.tv


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© infos-sachsen / letzte Änderung: - 09.08.2025 - 18:17