Willkommen in Sachsen, am 01.05.2026
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01. Mai
Namenstag
Arnold, Augustin, Evennar, Pius, Sigismund,

Kalenderblatt

2014 - Neues Punktesystem bei Verkehrsverstößen tritt in Kraft. Bei 8 Punkten ist die Fahrerlaubnis weg.


2004 - Mit einem Festakt im irischen Dublin würdigen die nun 25 Staats- und Regierungs­chefs der Europäischen Union den Beitritt der zehn neuen Mitgliedstaaten: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Malta und Zypern.


1979 - Nach 258 Jahren dänischer Herrschaft erhält Grönland die innere Selbstverwaltung.


1964 - Zum ersten Mal startet ein Computer mit der Programmiersprache BASIC.


1960 - Während des Kalten Krieges wird über der Sowjetunion ein U-2-Spionageflugzeug der USA abgeschossen. Der Pilot Francis Gary Powers gerät in sowjetischen Gewahrsam.


1933 - Der 1. Mai wird im Deutschen Reich erstmals als Feiertag begangen. Einen Tag später werden die Gewerkschaften von den Nationalsozialisten praktisch verboten.


1929 - In Berlin kommt es zum sogenannten Blutmai, als die Polizei auf einen von der Kommunistischen Partei Deutschlands organi­sierten Demonstrationszug von Arbeitern schießt.


1920 - Die sieben thüringischen Staaten Sachsen-Altenburg, Sachsen-Gotha, Sachsen - Meiningen, Sachsen- Weimar- Eisenach, Schwarzburg- Rudolstadt, Schwarzburg- Sondershausen und der Volksstaat Reuß schließen sich in Umsetzung der "kleinthüringischen Lösung" zum Land Thüringen zusammen. Coburg, dessen Bevölkerung sich mehrheitlich gegen einen Beitritt ausgesprochen hat, vereinigt sich hingegen zwei Monate später mit Bayern.


1916 - In Deutschland gilt die erste Sommerzeit. Der 1. Mai beginnt bereits am 30. April um 23:00 Uhr.


1889 - wurde der 1. Mai zum Feiertag der Arbeiterbewegung erklärt.


1827 - Die «Preußisch-Rheinische Dampf­schiff­fahrtsgesellschaft» (PRDG) in Köln eröff­net die regelmäßige Dampfschifffahrt auf dem Rhein.


1757 - Als Reaktion auf den von Friedrich dem Großen ausgelösten Dritten Schlesischen Krieg schließen Österreich und Frankreich den zweiten Vertrag von Versailles, der auf eine Zerschlagung Preußens abzielt.


Der 1. Mai - ein kleiner Beitrag über Bedeutung und Historie Rosa Luxemburg - Der Preis der Freiheit "Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden." Dieser berühmte Satz von Rosa Luxemburg hat schon die Proteste der Bürgerbewegung der DDR inspiriert und bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Über hundert Jahre nach dem grausamen Mord an Rosa Luxemburg erzählt die Dokumentation von dem Leben und den Idealen der Sozialistin.

Rosa Luxemburg gilt neben Karl Liebknecht als wichtigste Repräsentantin internationalistischer und antimilitaristischer Positionen in der SPD. Anfang des 20. Jahrhunderts, als kaum Frauen studierten, gehörte sie zu den wenigen promovierten Akademikerinnen in Deutschland und war zugleich eine der wenigen Frauen in der aktiven Politik. Ihre leidenschaftliche und überzeugende Kapitalismuskritik war der Motor ihres revolutionären Tuns. Hundert Jahre nach dem grausamen Mord an Rosa Luxemburg erzählt die Dokumentation von dem Leben und den Idealen der großen Sozialistin.

Ihre berühmte Aussage "Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden" hat schon die Proteste der Bürgerbewegung der DDR inspiriert und bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Der Film führt an die wichtigsten Lebensorte von Rosa Luxemburg, zeigt im animierten Graphic-Novel-Stil Zeichnungen der jungen britischen Künstlerin Kate Evans unterschiedliche Lebensphasen der Revolutionärin. Erzählungen zahlreicher Persönlichkeiten wie der Regisseurin Margarethe von Trotta, der Historiker Jörn Schütrumpf und Holger Politt, der polnischen Kunsthistorikerin Dorota Sajewska, der brasilianischen Biografin Isabel Loureiro und der Politiker Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi liefern einen detaillierten Einblick in das facettenreiche Leben der mutigen großen Dame der sozialistischen Bewegung. In Zeiten, in denen Populisten in Europa und der ganzen Welt ihre nationalistischen Ansichten immer lauter kundtun, sind Luxemburgs Bestrebungen von großem Interesse und erinnern an die humanistischen Wurzeln der europäischen Kultur.


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© infos-sachsen / letzte Änderung: - 09.08.2025 - 18:17