zur Erinnerung

Mauerfall 09.11.1989 - und was dann?

B√§rbel Bohley: "Das st√§ndige L√ľgen wird wiederkommen"

In diesem Zusammenhang f√§llt mir, was unseren jetzigen Zustand der regierenden Parteien incl. LINKE und im besonderen der Gr√ľnen, ein Zitat von B√§rbel Bohley ein:

1945 - 2010

Alle diese Untersuchungen", sagte sie, "die gr√ľndliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen H√§nde geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen - um sie dann zu √ľbernehmen."

"Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die St√∂rer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere M√∂glichkeiten, jemanden unsch√§dlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen - das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das st√§ndige L√ľgen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert."

F√ľr sie war das Leben im Westen kein Aufatmen. Sie hatte sich, in den kurzen Monaten der Euphorie, der Hoffnung und der Wahrheit, die auf den Fall der Mauer folgten, eine Offenheit angew√∂hnt, ein lautes Aussprechen unliebsamer Gedanken, die sie auch im Westen zur Unperson machten.

Ich denke oft an sie. Wenn ich davon lese, wie seltsame Einrichtungen, sagen wir: die von der deutschen Regierung finanzierte Amadeu Antonio Stiftung, das Beobachten von Kindergarten-Kindern suggerieren, wie die Vorsitzende dieser Stiftung, unsere alte Ost-Berliner Bekannte Netty, mit ihren Mitarbeitern Listen zusammenstellt, in denen Unliebsame, unter dem Vorwand eines "Kampfes gegen rechts" oder der Prävention gegen "Rassismus", namhaft gemacht, zur Ausgrenzung empfohlen, stigmatisiert werden - dann denke ich an Bärbel Bohley. An ihre prophetischen Worte vor fast dreißig Jahren. ... vom 3.3.2019 von Chaim Noll (Sohn von Dieter Noll - s. Die Abenteuer des Werner Holt).


Quelle: Freiburg-Schwarzwald


Zitate:


Quelle: Schweriner Volkszeitung 12. September 2010


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