Willkommen in Sachsen, am 25.08.2026
IP
25. August
Namenstag
Ebba, Elvira, Gregor, Josef, Ludwig, Patricia,

Kalenderblatt

2020 - Der Konjunktureinbruch hat erstmals seit 2011 ein Defizit in der Staatskasse ver­ur­sacht. Im ersten Halbjahr gaben Bund, Länder und Gemeinden sowie Sozial­versi­cher­ungen 51,6 Milliarden Euro mehr aus, als sie ein­nah­men, berichtet das Statistische Bundesamt.


2010 - Umstrittenes Projekt "Stuttgart 21": Begleitet von Protesten beginnt der Hauptbahnhof-Teilabriss.


1997 - "Mauertote": DDR-Politiker Krenz, Schabowski und Kleiber zu Haftstrafen verurteilt.


1991 - Linus Torvalds gibt in einem Usenet-Posting an die dem Minix-System gewidmeten Newsgroup die Arbeit an einem freien Betriebssystem bekannt. Es entsteht Linux.


1988 - Ein Großbrand zerstört weite Teile der historischen Altstadt von Lissabon.


1986 - In der DDR wird die Verwendung von Euroschecks zugelassen. Sie können bis zu einer Höhe von 400 D-Mark bei der Staatsbank der DDR eingelöst werden. Auch Intershops, Interhotels, Mitropa-Hotels, DDR-Reisebüros oder Fahrkartenausgaben der Reichsbahn nehmen die Schecks entgegen.


1967 - Vizekanzler Willy Brandt gibt auf der IFA in Berlin den Startschuss für das Farbfernsehen in der BRD. Die am selben Abend im ZDF ausgestrahlte Spielshow »Der goldene Schuss« ist die erste in Farbe gezeigte TV-Sendung des deutschen Fernsehens.


1956 - Stockholm: Das Wrack der 1628 untergegangenen "Vasa" wird entdeckt.


1944 - Alliierte Truppen befreien das nach einer Befehlsverweigerung des deutschen Stadtkommandanten Dietrich von Choltitz unzerstörte Paris.


1941 - Sowjetische und britische Truppen marschieren im Rahmen der anglo-sowje­ti­schen Invasion des Iran in den Norden und Süden des neutralen Irans ein. Bis zum 17. September kommt es zu einer vollständigen Besetzung des Landes, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs andauert.


1939 - Großbritannien und Polen schließen einen Beistandspakt.


1921 - Reichsaußenminister Rosen und der amerikanische Geschäftsträger in Berlin, Dresel, unterzeichnen den Friedensvertrag zwischen den USA und dem Deutschen Reich.


1919 - Das bayerische Kriegsministerium wird aufgelöst, die Soldaten der Bayerischen Armee in die Reichswehr integriert. Die Weimarer Verfassung behält die Landesverteidigung allein den Aufgaben des Reichs vor.


1758 - Während des Siebenjährigen Krieges besiegt Friedrich der Große (Preußen) in der Schlacht bei Zorndorf (heute Sarbinowo in Polen) eine überlegene russische Streitmacht.


Wider dem Vergessen

In der Nacht vom 25.08.2018 zum 26.08.2018 wurde ein Mann in Chemnitz "abgeschlachtet".

Acht Wochen vor der tödlichen Attacke Chemnitz-Killer ging auf Türsteher los

Killer noch immer auf der Flucht ++ Türsteher angeklagt

Von: J. NUSSBAUM
24.02.2021 - 16:48 Uhr

Farhad Ramazan Ahmad ist seit der Bluttat von Chemnitz auf der Flucht, wird als Hauptverdächtiger gesucht. Lediglich ein Mittäter ist bislang verurteilt worden (9,5 Jahre Haft).
Foto: Polizei

Farhad Ramazan Ahmad (24) tötete Ende August 2018 am Rande des Chemnitzer Stadtfestes Daniel H. († 35) und ist seitdem auf der Flucht. Acht Wochen vor der schrecklichen Tat versuchte er abends in den Leipziger Nobel-Club "L1" zu kommen. Als ihm der Eintritt verwehrt wurde, geriet er mit Leipziger Türsteher Michael T. (38) aneinander.

Während der Killer noch nicht gefasst werden konnte, landet Michael T. jetzt wegen der handfesten Auseinandersetzung von damals vor Gericht und versteht die Welt nicht mehr.

Leipzig - Der 17. Juni 2018 hat das Leben von Michael T. (38) auf einen Schlag verändert. Es war Samstagnacht, kurz nach 1 Uhr, als es am Einlass des Leipziger Nobel-Clubs "L1" am Markt zu einem blutigen Streit kam.

Wie an den meisten Wochenenden stand T. an der Tür, musste entscheiden, wer rein darf und wer nicht. Plötzlich tauchte Farhad Ramazan Ahmad (24) auf. Niemand konnte da ahnen, dass der Iraker nur zwei Monate später in Chemnitz Daniel H. († 35) am Rande des Stadtfestes umbringen würde.

Doch nun muss sich der Leipziger Türsteher vor dem Amtsgericht wegen Körperverletzung verantworten - weil er den Killer von Chemnitz an der Lippe verletzt haben soll.

In BILD schildert Michael T. seine Erlebnisse in dieser Nacht: "Er war offensichtlich betrunken, trug einen Rucksack, kurze Hose, eine Bierflasche in der Hand und wollte einfach an mir vorbei in den Club gehen. Da habe ich ihn gestoppt. Aber er wurde sofort aggressiv, beschimpfte mich als Nazi und spuckte mir ins Gesicht."

Daniel H. († 35) wurde in Chemnitz erstochen
Foto: facebook.com

Lesen Sie auch

Nach Mord an Daniel H. : Chemnitz: Polizei sucht dritten Tatverdächtigen
Jetzt soll es im Todesfall Daniel H. († 35) noch einen dritten Tatverdächtigen geben. Die Polizei sucht nach einem Mann aus dem Irak.

Behördenversagen in Chemnitz : Polizei durchsuchte Verdächtigen-Wohnung nicht
BILD begab sich auf Spurensuche in die WG eines der beiden Tatverdächtigen von Chemnitz. Die Polizei ist dort bislang nicht aufgetaucht

Dennoch sei er ruhig geblieben. Erst als Ahmad ihn zum dritten Mal angespuckt habe, habe es ihm gereicht. "Ich nahm ihn in den Schwitzkasten, wobei er mir noch die Kleidung zerriss, mich trat. Aus Notwehr drückte ich ihn zu Boden."

Dabei soll sich Ahmad laut Anklage eine blutige Lippe zugezogen haben. "Als ich aus dem Club raus bin, stand er dann auf einmal mit einer abgebrochenen Bierflasche da und wollte sie mir offenbar in den Hals rammen! Ich lief zurück in den Club."

Hätte Chemnitzer Tat verhindert werden können?

Die Polizei kam, doch Ahmad war offenbar schon weg. Er blieb auf freiem Fuß, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon mindestens 15 Straftaten verübt hatte. Darunter gefährliche Körperverletzung, Drogenhandel, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Seit der tödlichen Messerattacke in Chemnitz ist er untergetaucht. L1-Chef Sebastian Seifert (35): "Wäre er damals bei uns festgenommen worden, wäre es wahrscheinlich nie zu der Tat in Chemnitz gekommen ..."

Ein Meer aus Blumen und Kerzen in der Chemnitzer Innenstadt. Hier wurde Daniel H. erstochen
Foto: privat

Doch nun sitzt zunächst Michael T. am 3. März vor Gericht. Zur Anklage hatte den Fall die Staatsanwaltschaft gebracht. Michael T.: "Das ist wie ein schlechter Film, ein Alptraum, aus dem ich hoffentlich bald aufwache."


Quelle:


Finden Sie weitere Artikel zu Politik

Artikel und Beiträge, die seit 13. August aktualisiert oder neu eingestellt wurden:17 wissenswerte Artikel aus Politik zu den Kategorien:
mehr zu Corona lesen Sie hier Ereignisse die man noch nach Jahren nicht vergessen sollte: Erinnerung

© infos-sachsen / letzte Änderung: - 09.08.2025 - 18:17