OB-Wahl in Chemnitz
Oberbürgermeisterwahlen in Chemnitz 2020

Im Herbst finden Oberbürgermeisterwahlen in Chemnitz statt. Es ist, wie immer, kaum etwas über die Kanditen zu lesen, geschweige denn über deren Vorstellungen und Programme.

Habe mir deshalb die Mühe gemacht, Veröffentlichungen dazu zu finden. Die Links führen dann zu deren Webseiten.

Und wie immer sind die Wahlprogramme sehr allgemein gehalten, sprich für den Weltfrieden sind alle. Und sonst...?

Ergebnisse der OB-Wahl 2013 lesen Sie hier. Bei der Bürgermeisterwahl immer daran denken: Der Kanditat wird in Sachsen für sieben Jahre (2020 - 2027) gewählt.

Wahltermine:


Wahlergebnisse vom 20.09.2020 Aktuelle Kandidaten zum 2. Wahlgang (Stand 27.09.2020)
CDU

Almut Patt

Im Sommer 1995 trat Almut Patt in die Kanzlei Patt Rechtsanwälte ein und ist dort seit 2003 Sozia. 2000 wurde sie als Fachanwältin für Familienrecht zugelassen sowie nach einem Zusatzstudium an der Fernuniversität Hagen 2002 als Mediatorin für Familien- und Erbrecht. Seit 2009 bildet sie auch Rechtsreferendare in Sachsen im Bereich Familien- und Erbrecht aus.


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LINKE

Susanne Schaper

ich bin in Karl-Marx-Stadt geboren und lebe und arbeite seit nunmehr 42 Jahren in meiner Heimatstadt. Ich fühle mich wohl hier, so wie viele von Ihnen sicherlich auch. Ich habe den Beruf der Krankenschwester erlernt, gearbeitet und studiert, meine Familie gegründet und mich gesellschaftlich engagiert. Seit 2009 engagiere ich mich im Stadtrat für Chemnitz und seit 2014 im Landtag. Ich kandidiere als Oberbürgermeisterin, weil ich eine neue Form der Politik im Rathaus etablieren will: Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden für ihre Stadt.


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SPD

Sven Schulze

Ich bin 48 Jahre alt und lebe seit meiner Jugend in dieser Stadt. Hier habe ich mein Abitur gemacht, an unserer Technischen Universität mein Diplom als Kaufmann erworben, meine berufliche Entwicklung begonnen und gestaltet. Meine Familie und Freunde leben hier, meine Kinder sind hier geboren, gehen hier zur Schule und wachsen hier auf. Bevor ich 2015 zum Finanz- und Personalbürgermeister der Stadt Chemnitz gewählt wurde, habe ich fast 20 Jahre in der privaten Wirtschaft, unter anderem mehrere Jahre als Führungskraft eines ostdeutschen Großunternehmens, gearbeitet.


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AfD

Ulrich Oehme

Ich bin 60 Jahre alt, überzeugter Christ, verheiratet. 2017 wurde ich im Wahlkreis Chemnitzer Umland in den deutschen Bundestag gewählt und bin seit 2018 vom Bundestag in die parlamentarische Versammlung des Europarates entsandt worden. Mit Ihnen zusammen möchte ich unsere Stadt und deren Zukunft bestmöglich gestalten. Für uns alle sollte das Bewusstsein und die Verantwortung für die Geschichte unserer Stadt Chemnitz im Vordergrund stehen. Die Bürger unserer Stadt sollen das Gefühl von Heimat, sozialer Geborgenheit, Mitbestimmung und Miteinander bewahren und genau dafür stehe ich.


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parteilos - ausreichende Zahl an Unterstützerunterschriften

Lars Faßmann

Im Jahr 1976 geboren, wuchs ich im ländlichen Umland von Chemnitz in Garnsdorf auf. Als ich 13 Jahre alt war, kam die Wende – für mich als Jugendlichen eine prägende Zeit, veränderten sich doch in kurzer Zeit Beziehungen, Menschen wurden arbeitslos oder rutschten in neue Positionen, Konsum und Pauschalreisen waren die neue Freiheit. Als Vize-Präsident des Industrievereins Sachsen 1828 vertrete ich über hundert Mitgliedsunternehmen der sächsischen Industrie mit insgesamt 50.000 Arbeitsplätzen und schaffe die Schnittstelle zwischen Industrie und Kreativwirtschaft.


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ausgeschiedene Kanditaten
parteilos - Unterstützerunterschriften notwendig

Jens-Uwe Jahn

Der gebürtige Karl-Marx-Städter ist parteilos. Doch er rechnet sich Chancen aus: "Meine Freunde sagen, wenn es einer schaffen kann, dann ich. Mich kennen einfach mehr Menschen." Diese Berühmtheit hat sich der gelernte Kfz-Schlosser hart erarbeitet. Nach der Wende baute "Geyer" den Radiosender Energy mit auf, war sogar Programmchef, wechselte noch zum R.SA-Vorgänger Oldie FM. Zuvor tingelte er ab 1983 als DJ durch Karl-Marx-Stadt.


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Grüne

Volkmar Zschocke

Führen heißt für mich vor allem zusammenzuführen. Deshalb stehe ich in besonderer Weise für eine Politik der Achtsamkeit. Achtsamkeit im Umgang miteinander – zwischen den Generationen und Kulturen. Achtsamkeit im Umgang mit den Kindern. Sie verdienen unabhängig von ihrer Herkunft die besten Voraussetzungen für den Start ins Leben. Chemnitz ist mein zu Hause. Hier bin ich geboren und aufgewachsen. Meine Familie kommt von hier.


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Pro Chemnitz

Martin Kohlmann

Wir, die Mitglieder der Bürgerbewegung Pro Chemnitz, finden uns in ein­er Zeit zusam­men, die von einem tief­greifend­en Umbruch geprägt ist. Die Fol­gen wer­den auch in unser­er Stadt für viele auf schmerzhafte Weise spür­bar sein. Die Chem­nitzer Kom­mu­nalpoli­tik sorgt darüber hin­aus mit ein­er Mix­tur aus Unfähigkeit, Kor­rup­tion, sowie weitre­ichen­der Bevor­mundung und ständi­ger Gän­gelung der Bürg­er dafür, dass die großen wirtschaftlichen, kul­turellen und sozialen Poten­ziale unser­er Heimat­stadt zer­stört wer­den, immer mehr Men­schen ger­adewegs aus Chem­nitz flücht­en müssen und damit nicht weniger als die Zukun­ft unser­er Stadt auf dem Spiel ste­ht.


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Die Partei

Paul Vogel

Er freut sich: "Unterschriften brauche ich nicht. Chemnitz wird wählen. Das Kandidat_innenfeld ist mehr als nur Bescheiden und zeigt den desolaten Zustand lokaler Parteien. Erhebe dich, oh Fickfinger! Die PARTEI stellt für die Stadt Chemnitz nicht nur die letzte Rettung dar, sondern auch Paul T. Vogel, OB in spe als zukünftigen Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz auf. Es ist Zeit für n'Euro, für gratis Handtücher im Hallenbad und für einen Wandel, für eben alle Menschen dieser Stadt."


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FREIE WÄHLER - Unterstützerunterschriften notwendig

Matthias Eberlein

bin vor 50 Jahren in Karl-Marx-Stadt geboren und lebe seit dem in meiner Heimatstadt. Hier arbeite ich, hier habe ich studiert und hier habe ich meine Familie gegründet. Chemnitz liegt mir, genau wie Ihnen, am Herzen, weshalb ich es mir zum Ziel gemacht habe, Chemnitz mit Kopf und Herz noch besser zu machen. Für mich ist es ebenso unvorstellbar, wie es möglich ist, dass die Oberbürgermeisterin der Stadt, als oberste Vertreterin der Stadtverwaltung, also der Legislative, meist nicht die Sitzungen des Stadtparlamentes führt. Sie damit für die demokratisch gewählten Stadtverordneten keine Zeit hat. Das ist unentschuldbar. Für mich hätte ein solches Stadtoberhaupt bereits 2018 abgewählt gehört.


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Die Kanditatenliste wurde veröffentlicht von Stadt Chemnitz.

© infos-sachsen / letzte Änderung: - 28.09.2020 - 09:57