Zahlen über kriminelle Ausländer: Innenministerium: Syrer elfmal gewalttätiger als Deutsche!

Nikolaus Harbusch

13.04.2026 - 15:38 Uhr

Berlin - Heftige Szenen im Bundestag! In der letzten Sitzungswoche wurde Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) mit scharfen Zwischenrufen aus den Reihen von Grünen und Linken konfrontiert. Im Plenum sprach Merz über die steigende Gewaltkriminalität in Deutschland und forderte eine offene Debatte über deren Ursachen. Wörtlich sagte er: "Wir haben eine explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft und dagegen müssen wir gemeinsam etwas tun. Dann müssen wir auch über die Ursachen miteinander reden. Dann müssen wir auch darüber sprechen, wo diese Gewalt herkommt. Und dann müssen wir auch ansprechen, dass ein beachtlicher Teil dieser Gewalt aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommt."

Ein Syrer erstach 2025 einen Mann im Berliner U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz. Polizisten sichern Spuren am Tatort
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Wurde selten so attackiert wie Ende März im Bundestag: Kanzler Friedrich Merz (70, CDU)
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Der CDU-Parlamentarier Christoph de Vries (51 ist Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium
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Diese Aussagen sorgten für empörte Reaktionen im Plenarsaal. "Unerhört! Rassistisch bis zum Gehtnichtmehr! Schämen Sie sich!" schrien Abgeordnete von Grünen und Linken in Richtung des Kanzlers.

BILD sprach jetzt mit dem für die Kriminalstatistik zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph de Vries (51, CDU), und fragte, kommen die Falschen zu uns? De Vries erklärte: "Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Ausländische Tatverdächtige sind bei Gewaltstraftaten als auch bei schweren Sexualdelikten mit 43,1 Prozent bzw. 39,6 Prozent deutlich überrepräsentiert. Erschreckend hoch ist insbesondere die Kriminalitätsbelastung in diesen beiden Deliktsfeldern bei Syrern, Afghanen, Irakern und Marokkanern, also den Zuwanderergruppen, die vor allem in den letzten zehn Jahren nach Deutschland gekommen sind." Bedeutet: Deutschland hilft den Falschen!

Weiter führte de Vries aus, dass die sogenannte Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) deutliche Unterschiede zeige: "Die TVBZ im Bereich der Gewaltkriminalität ist bei syrischen Staatsangehörigen knapp elfmal so hoch wie unter deutschen Staatsbürgern und bei schweren Sexualstraftaten liegen Afghanen mit einer Belastungszahl an der Spitze, die rund 14-mal so hoch ist wie unter deutschen Staatsangehörigen."

Gleichzeitig betonte de Vries: "Die meisten Zuwandergruppen - insbesondere aus der Europäischen Union, Südamerika und weiten Teilen Asiens - leben rechtschaffen und friedfertig in unserem Land." Hingegen habe "die Asylmigration aus dem arabischen Raum im vergangenen Jahrzehnt unser Land unsicherer gemacht, insbesondere für Frauen." Zudem forderte er ein Ende der Debatte: "Gerade für die Opfer von Straftaten würde ich mir wünschen, dass die ewigen Verharmlosungen von Ausländerkriminalität durch Grüne und Linke endlich ein Ende haben."

Verdächtige pro 100.000 Einwohner bei Gewaltdelikten und Vergewaltigungen
StaatsangehörigkeitMännliche Tatverdächtige bei allen GewaltdeliktenMännliche Tatverdächtige bei Vergewaltigung und Missbrauch
Marokko3.388-
Syrien2.608141
Afghanistan 2.409209
Irak2.479190
Bulgarien1.35380
Serbien 1.24678
Rumänien908 43
Türkei904 64
Ukraine 794 30
Iran-145
Deutschland 27220
Quelle: BMI TVBZ im Vergleich

Hintergrund:
Die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) ist ein statistischer Wert der Polizeilichen Kriminalstatistik, der die Anzahl der polizeilich erfassten Tatverdächtigen (ab 8 Jahren) pro 100.000 Einwohner einer bestimmten Bevölkerungsgruppe angibt. Sie dient dazu, die Kriminalitätsbelastung vergleichbar zu machen, indem sie absolute Zahlen in Relation zur Bevölkerungsgröße setzt.


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