04.10.2026 - 15:04 Uhr
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Die Leistung bekommen Menschen, die die gesetzliche "Regelaltersgrenze" erreicht haben und ihren Lebensunterhalt nicht selbst decken können. Die Altersgrenze steigt derzeit schrittweise auf 67 Jahre: Für den Jahrgang 1960 liegt sie beispielsweise bei 66 Jahren und vier Monaten, ab Jahrgang 1964 bei 67 Jahren.
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Auffällig: Die Zahl ukrainischer Empfänger stieg von 19.535 auf 106.905 - auf mehr als das Fünffache. Bei Menschen aus den acht wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern ging es von 23.915 auf 36.555 nach oben (+52,8 Prozent).
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Auch die Kosten schießen hoch: Die Nettoausgaben für die Grundsicherung im Alter lagen 2025 bei 6,2 Milliarden Euro. 2020 waren es noch 3,3 Milliarden Euro - ein Plus von fast 88 Prozent.
Springer fordert angesichts der Entwicklung höhere Zugangshürden und längere Wartezeiten für steuerfinanzierte Sozialleistungen. René Springer zu BILD: "Deutschland darf nicht länger das Sozialamt für Menschen aus aller Herren Länder sein."
Wie könnte sich die Zahl künftig entwickeln? Eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) für BILD zeigt: Im Juni 2026 bezogen 406.209 Menschen im Alter von mindestens 60 Jahren Bürgergeld bei den Jobcentern. Sie haben die Regelaltersgrenze also noch nicht erreicht. Darunter waren 130.815 Ausländer. Ende 2020 waren es noch 79.775 - ein Anstieg um rund 64 Prozent. Allein 27.008 der mindestens 60 Jahre alten Stütze-Empfänger sind Ukrainer.