Hauptschule in NRW Lehrerin berichtet von Gewalt und Prostitution auf dem Klo

FOCUS-online-Redaktion

Freitag, 07.08.2026, 06:44

Eine Lehrerin aus dem Rheinland spricht gegenüber der "Bild" von ihrem täglichen Kampf an einer Hauptschule. Dabei kritisiert sie auch das Schulamt, da die Lehrer alleine gelassen werden.

IMAGO / photothek

"Das fliegt uns alles um die Ohren", sagt die Lehrerin gegenüber der "Bild". Darüber berichtet die Lehrkraft:

"Vom Schulamt lässt sich keiner blicken"

75 Prozent der Schüler an der Hauptschule haben einen Migrationshintergrund, sie stammen zumeist aus Syrien, Afghanistan, Irak und der Ukraine. Dies sorgt auch oft für Probleme an der Schule: "Der syrische Vater eines Schülers wollte nicht, dass sein Sohn von einer Frau unterrichtet wird. Es ist für uns sehr schwer, an diese Eltern heranzukommen." In diesem Schuljahr hätten nach Aussage der Lehrerin etwa 40 Prozent den Hauptschulabschluss nicht geschafft.

Die Lehrerin kritisiert gegenüber "Bild": "Vom Schulamt lässt sich keiner blicken. Die lassen uns alleine."

Die Schilderungen der Lehrkraft deckt sich mit der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zu Gewalt an Schulen. Demnach stieg die Zahl der Fälle, in denen Lehrkräfte als Opfer vorsätzlicher einfacher Körperverletzung aktenkundig wurden, 2024 auf 1283 Fälle. Zum Vergleich: In den Jahren 2015 bis 2023 meldeten die Polizeibehörden der Länder zwischen 717 und 1017 Fälle an das Bundeskriminalamt.

"Und es passiert nach wie vor nichts"


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