Von Julian Winkler
25.09.2026 05:55
"Die Häufung der Gewaltvorfälle ist alarmierend und darf nicht verharmlost werden", sagt der CDU-Mann.
"Polizei und Stadt müssen die aktuellen Taten gemeinsam auswerten und ihre Präsenz an tatsächlichen Schwerpunkten entsprechend anpassen", so Specht.
Specht sagt jedoch auch: "Für verurteilte ausländische Gewalt- und Intensivtäter müssen neben der Strafe auch alle möglichen aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen ergriffen werden."
Besonders schockiert ist Specht über den Angriff durch Kinder (neun bis 13 Jahre) am vergangenen Wochenende. Sie hatten zwei junge Frauen (23, 24) mit Pfefferspray angegriffen und ausgeraubt.
Für den CDU-Politiker ist klar: Die Schulsozialarbeit muss gestärkt werden. "Dort erreicht man die Jugendlichen und die Eltern. Man kann sichere Räume schaffen und den Kindern und Jugendlichen stabilisierende Strukturen geben", so Specht.
Diesen Schwerpunkt wollen die Christdemokraten in der Kommunalpolitik umsetzen.
Immerhin zeigt die Präsenz der Polizei in Chemnitz Wirkung: Bei einer großen Polizeikontrolle am Mittwoch in Chemnitz konnte die Polizei einen Intensivtäter (14) schnappen. Er soll für mehrere Raub-Attacken in Chemnitz verantwortlich sein.