Arche-Sprecher schlägt Alarm: "Schüler werden gedrängt, zum Islam zu konvertieren"

Daniel Peters

27.04.2026 - 20:21 Uhr

Berlin - Islamismus an Schulen - eine steigende Gefahr für unsere Kinder und Jugendlichen? Ja, sagt einer, der nah am Brennpunkt ist: Wolfgang Büscher, Sprecher der Berliner Arche. Er wolle die Gesellschaft warnen: "Der Druck, den der politische Islam über Kinder muslimischen Glaubens an unseren Schulen auf Mitschüler ausübt, wird immer größer. Wenn die Politik jetzt nicht einschreitet, könnten wir das in ein paar Jahren bitter bereuen."

"Arche"-Sprecher Wolfgang Büscher in Berlin-Hellersdorf
Foto: Christian Spreitz

Büscher: "Kleine Hardcore-Muslime wachsen heran"

Büscher beschreibt drastisch: "Da wachsen kleine Hardcore-Muslime, Mini-Islamisten heran. Und die Politik hat bis jetzt noch keine effektiven Mittel gegen diese Entwicklung gefunden." Das berichteten ihm zahlreiche Arche-Erzieher, sagte Büscher zum "Focus".

An Schulen mit sehr hohem Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund sei die Gefahr religiösen Mobbings besonders stark ausgeprägt. "Unser Personal an den Archeeinrichtungen berichtet mir immer öfter, dass Schüler, die sich nicht an strenge Lebensweisen des politischen Islams halten, ausgegrenzt, bedrängt, eingeschüchtert und sogar dazu gedrängt werden, zum Islam zu konvertieren."

Die Drohungen gingen vor allem "von Kindern, deren Eltern oder Großeltern aus Palästina, dem Gaza-Streifen, Syrien, dem Irak und dem Westjordanland kommen" aus. Opfer seien nicht nur Schüler christlichen oder jüdischen Glaubens. Auch Muslime würden unter Druck gesetzt.

Die Arche ist ein christliches Kinder- und Jugendhilfswerk, das u.a. in Berlin benachteiligte Kinder mit kostenlosen Mahlzeiten, Bildungsangeboten und sozialer Unterstützung fördert.

Neue Schock-Studie zum Islamismus

Fakt ist: Laut aktuellem "Motra-Monitor" ist fast jeder zweite Muslim (45,1 Prozent) in Deutschland unter 40 Jahren latent oder manifest islamismusaffin eingestellt. Das heißt: Sie fühlen sich zum Islamismus hingezogen.

Düll fordert Rückhalt für Klartext-Lehrer

Lehrer-Präsident Stefan Düll zu BILD: "Die Politik darf nicht den Fehler machen, das Problem aus ideologischen Gründen unter den Teppich zu kehren. Unsere Lehrer brauchen vielmehr politischen Rückhalt aus den Landesschulämtern, wenn sie entsprechende Probleme benennen. Islamistisches Mobbing muss konsequent geahndet werden, wie jedes andere Mobbing auch."

Berlin startet Studie zu religiösem Mobbing

Immerhin: Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) hat dazu im vergangenen Jahr eine wissenschaftliche Befragung in Auftrag gegeben. Bis Mitte 2026 sollen Tausende Kinder und Jugendliche an 450 Schulen interviewt werden.


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