27.04.2026 - 20:21 Uhr
Foto: Christian Spreitz
Büscher beschreibt drastisch:
An Schulen mit sehr hohem Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund sei die Gefahr religiösen Mobbings besonders stark ausgeprägt. "Unser Personal an den Archeeinrichtungen berichtet mir immer öfter, dass Schüler, die sich nicht an strenge Lebensweisen des politischen Islams halten, ausgegrenzt, bedrängt, eingeschüchtert und sogar dazu gedrängt werden, zum Islam zu konvertieren."
Die Drohungen gingen vor allem "von Kindern, deren Eltern oder Großeltern aus Palästina, dem Gaza-Streifen, Syrien, dem Irak und dem Westjordanland kommen" aus. Opfer seien nicht nur Schüler christlichen oder jüdischen Glaubens. Auch Muslime würden unter Druck gesetzt.
Die Arche ist ein christliches Kinder- und Jugendhilfswerk, das u.a. in Berlin benachteiligte Kinder mit kostenlosen Mahlzeiten, Bildungsangeboten und sozialer Unterstützung fördert.
"Gesellschaftliche Zeitbombe: "Entsetzen über neue Islamismus-Studie".
Schock-Studie des BKA Islamismus für fast jeden 2. jungen Muslim attraktiv.
Fakt ist: Laut aktuellem "Motra-Monitor" ist fast jeder zweite Muslim (45,1 Prozent) in Deutschland unter 40 Jahren latent oder manifest islamismusaffin eingestellt. Das heißt: Sie fühlen sich zum Islamismus hingezogen.
Lehrer-Präsident Stefan Düll zu BILD: "Die Politik darf nicht den Fehler machen, das Problem aus ideologischen Gründen unter den Teppich zu kehren. Unsere Lehrer brauchen vielmehr politischen Rückhalt aus den Landesschulämtern, wenn sie entsprechende Probleme benennen. Islamistisches Mobbing muss konsequent geahndet werden, wie jedes andere Mobbing auch."
Immerhin: Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) hat dazu im vergangenen Jahr eine wissenschaftliche Befragung in Auftrag gegeben. Bis Mitte 2026 sollen Tausende Kinder und Jugendliche an 450 Schulen interviewt werden.